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SV Böblingen Schwimmen

50er Jahre

Am 26. Juni 1952 hat alles begonnen. Da trafen sich im Vereinsheim der Sportvereinigung Böblingen elf Freunde des Schwimmsports und riefen die Schwimmabteilung ins Leben. Die Gründungsmitglieder waren: Paul Persing und seine Frau Gertrud, Klaus Sotzko, Helmut Schmid, Heinz Schöck, Karl-Heinz Kempf, Manfred Mehl, Armin Kemmer, Klaus Nist und Hermann Körber - als Vertreter des Vorstands nahm der damalige 1.Vorsitzende, Heinz Casper, an der Versammlung teil. Paul Persing wurde zum 1. Vorsitzenden der Schwimmabteilung gewählt.

Im Sommer 1952 rief auch der IBM-Klub eine Schwimmgruppe ins Leben. Ihr Initiator war Franz Heiling, Olympiateilnehmer von 1932. Da beide Gruppen zwar existierten, Böblingen aber noch kein eigenes Bad hatte, musste zum Training meistens nach Stuttgart ins Heslacher Bad gefahren werden. Dies geschah gemeinsam und zumeist auf Kosten des IBM-Klubs.

Mit der Fertigstellung des Freibades 1953 begann der Aufschwung der Abteilung. Die am Wettkampfsport interessierten IBM-Klub-Mitglieder um Franz Heiling und Peter Mahlich stießen zur Sportvereinigung. Zu ihnen kam noch Willi Kleemann, ein Experte im Bereich Wasserspringen, der ab 1955 die Springergruppe leitete.

Bei den Neuwahlen 1953 übernahm Franz Heiling die Abteilungsleitung. Für den Sportbereich zuständig wurde Peter Mahlich. Diese beiden waren es auch, die für die Erfolge der Anfangsjahre verantwortlich waren.

Das Engagement der jungen Abteilung wurde auch verbandsseitig honoriert. 1955 fanden in Böblingen die Bezirksmeisterschaften und 1959 sogar die Württembergischen Freiwasser-Meisterschaften statt. Ferner wurde 1958 der Dreiländerkampf im Kunst- und Turmspringen zwischen Jugoslawien, Österreich und Deutschland im Böblinger Freibad durchgeführt. Dabei auch ein Böblinger Teilnehmer: Dieter Schmid.

1955/56 gab es erste Wasserball-Aktivitäten, vor allem im Bereich VoW (Vereine ohne Winterbad). 1958/59 wurde mit dem Spielbetrieb in der B-Klasse mit der Mannschaft Alfred Eberhard, Klaus Nist, Rolf Sieber, Manfred Lächler, Erich Nier, Hans-Adolf Bode und Kurt Pscheidt begonnen.

1956 fand auch die erste Begegnung mit Pontoise statt. In Pontoise trugen wir ein Wasserball-Spiel aus und nahmen am Stromschwimmen in der Oise teil.

Am 15. Dezember 1957 ging ein langersehnter Wunsch aller Böblinger Schwimmer in Erfüllung. Das neue Hallenbad auf dem Galgenberg konnte seiner Bestimmung übergeben werden. Aus gesundheitlichen Gründen mußten Ende 1957 Franz Heiling und Peter Mahlich ihre Ämter abgeben. Die Leitung der Abteilung übernahm für 1958 Siegfried Grün, ab 1959 wieder Franz Heiling. Hans-Adolf Bode übernahm den Sportbereich von Peter Mahlich. Technischer Leiter wurde 1960 Alfred Eberhard.

Meister, Erfolge und Leistungsträger in den 50er Jahren:

  • Dieter Schmid (mehrfacher Württembergischer Meister und Süddeutscher Meister im Kunst- und Turmspringen, 3. Deutscher Meister 1959, Mitglied der Nationalmannschaft)

  • Manfred Lächler (Württembergischer Jahrgangsmeister 100 m-Freistil 1956)

  • Herren Lagenstaffel (Württembergischer Meister — Vereine ohne Winterbad — 1957, 5. Deutscher Meister — Verein ohne Winterbad — 1957 mit Rolf Sieber, Hans-Adolf Bode, Klaus Nist, Manfred Lächler)

  • Kindermannschaft/Mädchen (Württembergischer Meister 1958 mit Karin Fischer, Anni Andermann, Jutta Scharf, Inge Heiling und Monika Pitzke)

  • 4 x 100m Bruststaffel/ Damen (Württembergischer Meister 1959 mit Irene Wencher, Anni Andermann, Inge Heiling und Elke Salway)

  • Jugendmannschaft/Mädchen (Württembergischer Meister; 8. Deutscher Jugendmeister 1959 — Irene Wencher, Anni Andermann, Jutta Scharf, Elke Salway, Karin Fischer und Inge Heiling)

  • Bruststaffel/ Damen (Württembergischer Rekord 4 x 100 m Brust 1959 mit Irene Wencher, Anni Andermann, Jutta Scharf und Elke Salway)

60er Jahre

Sportlich fingen die 60er Jahre an, wie die 50er Jahre endeten. Die Erfolge konnten fortgesetzt werden. Auf Vorstandsebene musste dagegen 1961 der langjährige Abteilungsleiter Franz Heiling sein Amt endgültig aus gesundheitlichen Gründen abgeben und übergab das Ruder an Alfred Eberhard. Für den sportlichen Bereich wurde Harald Hermann verantwortlich. Beginnend mit 1960 startete die Schwimmabteilung einmal jährlich auf große Tour So z.B. 1960 nach Wien bzw. Krems, 1961 nach Pontoise oder 1963 nach Geleen. Die Begegnungen mit unseren Partnerstädten wurden zum fixen Bestandteil der Wettkampfplanungen.

1966 gab es wieder einen Wechsel in der Abteilungsleitung. Abteilungsleiter wurde Manfred Lächler, technischer Leiter Gustav Jaiser. Die Jahre 1966/67 waren Jahre des Umbaus und des Neuaufbaus bei den Schwimmern. Bedingt durch die Beendigung der sportlichen Laufbahn bzw. dem Weggang aus Böblingen, fehlten viele Stützen der vergangenen Jahre.

Die Abteilung wurde zwischen 1967 und 1969 vom Vater des erfolgreichen Nachwuchsschwimmers Klaus Dahlinger, Dr. Erich Dahlinger, geführt. Ab 1969 wieder von Manfred Lächler. Gespannt und voll Skepsis ging es ins Jahr 1968. Doch der Nachwuchs schaffte es. Erfolge vom Bezirk bis zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften setzten deutliche Zeichen.

1968 begann ein Versuch, der zur ständigen Einrichtung werden sollte: das jährliche Trainingslager. Der Erfolg 1968 in Ravensburg war so groß, dass schon 1969 in der Sportschule in Hennef die Fortsetzung stattfand.

Ab 1966 gab es noch etwas Neues in der Schwimmabteilung: den „2. Weg“. Hier wurden unter der Leitung von Gustav Jaiser Erwachsenen-Schwimmkurse durchgeführt. Hieraus hat sich im Laufe der Jahre die heutige Senioren-Gruppe entwickelt.

Bei den Springern standen die 60er im Zeichen immer größer werdender Erfolge. Böblingen wurde zur Springer-Hochburg. Vater des Erfolges war Willi Kleemann, der mit unermüdlichem Einsatz „seine“ Springer immer weiter nach oben führte. Musste 1960 Dieter Schmid seine Olympiaambitionen noch seinem Studium opfern, so war es umso bedauerlicher, dass er 1963 bei den Olympiavorbereitungen schwer stürzte und seine Karriere beenden musste. Aber durch sein Vorbild gab es in Böblingen viele hoffnungsvolle Nachwuchstalente. Gute Platzierungen auf regionaler und nationaler Ebene spornten immer weiter an, so dass 1967/68 der endgültige Durchbruch gelang.
Vordere Plätze bei Württembergischen, Süddeutschen und Deutschen Jugendmeisterschaften durch Ursula Schicktanz, Ute und Rainer Kleemann waren der Lohn für harte Trainingsarbeit.

Die Wasserballer konnten nach Anfangserfolgen in der B-Klasse und Aufstieg in die A-Klasse 1962 den Klassenerhalt nicht erreichen und mußten 1963 wieder absteigen. Der Grundstein für eine bessere Zukunft wurde 1965 mit der Gründung einer Jugendmannschaft gelegt. Diese schaffte auch den Aufstieg in die Jugend-Landesliga. Im Sommer 1969 gelang der ersten Mannschaft ungeschlagen der Aufstieg in die A-Klasse.

Meister, Erfolge und Leistungsträger in den 60er Jahren:

  • Bruststaffel/Damen (Württembergischer Meister; Württembergischer Rekord 4 x 100 m 1960, 6. Platz Deutsche Freiwasser-Meisterschaften 4 x 200 m  1960 mit Irene Wencher, Anni Andermann, Jutta Scharf, Eike Salway)

  • Jugendmannschaft (Württembergischer Meister; 8. Deutscher Jugendmeister 1960 mit Irene Wencher, Anni Andermann, Jutta Scharf, Eike Saiwav, Karin Fischer, Inge Heiling)

  • Anni Andermann (Württ. Jugendmeisterin über 200m Brust 1962  -  25m und 50m Bahn)

  • Irene Wencher (Württembergische Meisterin 100 m Schmetterling 1960)

  • Peter Fischer, einer der besten württembergischen Schwimmer über die Schmetterlings- und Freistilstrecken 1964/65

  • Kurt Eberhard in der Deutschen Jahrgangsbestenliste 1964, 1965

  • Lore Mochel (5. Platz Deutsche Jahrgangsmeisterschaften 200 m Brust 1965)  

  • Achim Hampe (8. Platz Deutsche Jahrgangsmeisterschaften 200 m Brust 1965)

  • Klaus Dahlinger (Württembergischer Jahrgangsmeister 100 m Freistil, 100 m Lagen und 100 m Schmetterling 1968, 2. Platz Deutsche Jahrgangsmeisterschaften 100 m Schmetterling 1968, Mitglied der Jugendnationalmannschaft 1968, in der Deutschen Jahrgangsbestenliste 1964, 1965)

  • Eckehard Möbius (Württembergischer Jahrgangsmeister 100 m Freistil 1969, erster Böblinger Schwimmer unter einer Minute)

  • Jugend-Wasserballmannschaft (Aufstieg in die Jugend-Landesliga 1965 mit Eugen Bäuerlein, Fritz Hämmerle, Fritz Stirn, Norbert Hampe, Achim Hampe, Axel Hampe, Karl-Heinz Hauer, Günter Süssespeck, Ulrich Karmann, Eckehard Möbius, Hans-Wilhelm Schwese)

  • Herren-Wasserballmannschaft (Aufstieg in die A-Klasse 1969 mit Heinrich Klaue, Klaus Nies, Rolf Sieber, Lutz Schenke, Günter Süssespeck, Eckehard Möbius, Peter Fessele, Axel Hampe)

  • Christa Schütterle (mehrfache Württembergische und Süddeutsche Meisterin vom 1- und 3 m-Brett)

  • Ursula Schicktanz (mehrfache Württembergische und Süddeutsche Jugendmeisterin, Deutsche Jugendmeisterin 3 m-Brett 1969)

  • Rainer Kleemann (mehrfacher Württembergischer und Süddeutscher Jugendmeister, Deutscher Jugendmeister 3m-Brett und Kombination 1969)

  • Ute Kleemann (mehrfache Württembergische und Süddeutsche Jugendmeisterin, Deutsche Jugendmeisterschaften 1969 2. Platz 3 m-Brett; 3. Platz Kombination)

  • Weitere Leistungsträger Schwimmen: Klaus Katzenstein, Lutz Schenke, Roland Pflugbeil, Norbert Hampe, Axel Hampe, Fritz Stirn, Rolf Sieber, Günter Süssespeck, Frieder Mannherz, Axel Petrenz, Ulrich Karmann, Gudrun Seemüller, Gunda Schicktanz, Ursula Schütt.

 

70er Jahre

Die internen Abteilungshöhepunkte waren in den 70ern überwiegend im Bereich außerhalb des nassen Elements angesiedelt, so z. B. die diversen Partnerstädtebegegnungen, das Trainingslager in Glenrothes 1973, die Abendschwimmfeste 1976 und 1977 mit über 1.000 Besuchern im Böblinger Freibad, sowie andere Angebote wie Ausflüge, Wanderungen, Kinderfeste und Faschingsveranstaltungen. Weiter intensiviert und ausgebaut wurden die Trainingsgruppen nach der Eröffnung des Murkenbach-Hallenbades. Die sportlichen Erfolge bei Meisterschaften waren primär geprägt durch Nachwuchsschwimmer wie Michaela Krampl, Peter Gumbsch oder Roger Stegemann, ergänzt durch Mannschaftserfolge bei verschiedensten Veranstaltungen.

1975 übernahm Eckehard Möblus die Abteilungsführung und Axel Hampe den sportlichen Bereich. 1977 konnten wir mit vielen Ehemaligen und Gästen unser 25jähriges Jubiläum feiern. 1978 wurde Günter Süssespeck Leiter der Abteilung. Ab 1979 zeichnet Wolfgang Rieth für den sportlichen Bereich verantwortlich.

Anfang der 70er Jahre folgte der Deutsche Schwimmverband dem internationalen Verband und veranstaltete auch auf nationaler Ebene Deutsche Seniorenmeisterschaften (=Schwimmer über 25 Jahre). Als Teilnehmer aus Böblingen konnten sich dabei ab 1976 Günter Süssespeck, Eckehard Möbius, Norbert Hampe und Paul Jacobs qualifizieren und vordere Plätze im Einzel und in den Staffeln erringen.

Personalprobleme zwangen die Wasserballer zu einer Spielgemeinschaft mit Sindelfingen. Diese war so erfolgreich, dass 1971 der Aufstieg in die Landesliga gelang. Da hier keine Spielgemeinschaften mehr erlaubt waren, wechselten nach langer Diskussion die Böblinger Spieler nach Sindelfingen (Böblingen hatte damals noch kein beheiztes Freibad). Bereits 1972 wurde die „Sindelfinger“-Mannschaft — sechs von zehn Spielern kamen aus Böblingen (Eckehard Möbius, Rolf Sieber, Lutz Schenke, Klaus Nies, Achim Hampe und Günter Süssespeck) — Landesligameister und stieg in die Verbandsliga auf. Ein Neuanfang wurde schon 1972 in Böblingen gestartet und ab der Winterrunde 1972/73 spielten auch Günter Süssespeck und Eckehard Möbius (als Spielertrainer) wieder für Böblingen. Tragende Säulen aus dem Nachwuchsbereich wurden u. a. Peter Müller, Klaus Wagner und Axel Petrenz. Der jungen Mannschaft gelang der Aufstieg bis zur Bezirksklasse.

Ganz anders als bei Schwimmern und Wasserballern stellte sich die Situation bei den Springern dar. Erfolg reihte sich an Erfolg. Württembergische, Süddeutsche, Deutsche Meisterschaften bzw. Jugend-Europa- und -Weltmeisterschaften waren das Betätigungsfeld der Böblinger Springerinnen und Springer Ute und Rainer Kleemann gehörten zur Nationalmannschaft. Erwähnt werden soll noch, dass aus bis heute unverständlich gebliebenen Gründen, Ute Kleemann trotz der entsprechenden Leistungen sowohl 1972 wie auch 1976 nicht zu den Olympischen Spielen mitgenommen wurde.

Im Jahre 1974 fand eine kleine Gruppe Sporttaucher „Unterschlupf“ in der Schwimmabteilung. Wegen ihrer angeblich unsicheren Zukunft wollte man dieser Gruppe keinen eigenständigen Status einräumen. Später wurde aus dieser Gruppe die 25. Abteilung der SVB.

Meister, Erfolge und Leistungsträger in den 70er Jahren:

  • Herrenmannschaft (Aufstieg in die Landesliga 1977 mit Eckehard Möbius, Harry Spengler, Peter Gumbsch, J.-E. Heilemann, Günter Süssespeck, Axel Hampe, Wolfgang Rieth, Roger Stegemann, Peter Müller und Roland Wagner)
  • Württ. Mannschaftsmeister der Knaben 1973
  • Peter Gumbsch (Württ. Jahrgangsmeister 1974 200m Rücken – 25m und 50m Bahn – sowie über 100m Rücken 25m Bahn)
  • Roger Stegemann (Mitglied Württ. Jugend-Länderauswahl 1976)
  • Michaela Krampl (Württembergische Jahrgangsmeisterin 200m Rücken 1978,100 m Schmetterling 1979)
  • Günter Süssespeck (Internationaler Schweizer Senioren-Vierkampf-Meister 1979)
  • Ursula Schicktanz (mehrfache Württembergische und Süddeutsche Meisterin, mehrfache Deutsche Jugendmeisterin)
  • Rainer Kleemann (vielfacher Württembergischer und Süddeutscher Meister (Aktive/Jugend), mehrfacher Deutscher Jugendmeister, 3. Plätze bei Deutschen Meisterschaften)
  • Ute Kleemann (mehrfache Deutsche Meisterin, mehrfache Deutsche Jugendmeisterin, vielfache Württembergische und Süddeutsche Meisterin (Aktive/Jugend), Teilnahme an Jugend-Europa- und Weltmeisterschaften)
  • Weitere Leistungsträger Schwimmen waren Axel Petrenz, Marina Göhrt, Sabine Häbich und Ute Knauft

80er Jahre

Betrachtet man die 80er Jahre, so kann man getrost das Schlüsselwort „Team“ als Synonym für die verschiedensten Facetten der Geschehensbetrachtung verwenden. War es einerseits das Führungsteam um Günter Süssespeck, das seit Ende der 70er Jahre bzw. Anfang der 80er Jahre nahezu unverändert die 80er Jahre gestaltete (Wolfgang Rieth, Technischer Leiter; Ernst Rieth, 2. Vorsitzender und Kampfrichterwesen; Annelore Rieth, Kasse) oder der erfolgreiche Trainerstab um Wolfgang Rieth mit Annelore Rieth, Bettina Fritz und Michael Sprenger, um nur einige langjährige Übungsleiter zu nennen: so waren es auch sportliche Teams wie die Wasserballer die nach langer Pause wieder ins Wettkampfgeschehen eingriffen, die DMS- / DMS-J Mannschaften oder die neu aufgebaute und von Ute und Rainer Kleemann betreute Springermannschaft, die im Fokus des Vereinsgeschehens standen. Hervorzuheben sind die Wasserballer, die 1980/81 den Durchmarsch von der A-Klasse in die Verbandsliga schafften. 1985 durfte sogar ein Jahr lang von der Oberliga geträumt werden.

Die 80er wurden also zu den erfolgreichsten der Böblinger Wasserballgeschichte. Grundsätzlich soll an dieser Stelle vermerkt werden, dass in den mehr als 40 Jahren Vereinsgeschichte immer ein gutes Vereinsklima herrschte, das immer wieder ehemalige Aktive und auch Eltern von Schwimmerinnen und Schwimmern motivierte, sich am Vereinsgeschehen zu beteiligen. Manchmal waren es ganze Familien, die sich in die Pflicht nehmen ließen. Auf solchen Säulen ruht der Erfolg der Schwimmabteilung bis heute.

Aber zurück zum Geschehen der 80er „Der Nachwuchs auf dem Vormarsch“ könnte man diese Periode auch betiteln. Aufgrund der guten Trainerarbeit trat der Nachwuchs bei Schwimmern, Springern und Wasserballern immer mehr in den Vordergrund. Es waren aber auch nicht so sehr einzelne Spitzensportler die sich hervorhoben, sondern es war mehr die Breite an Leistungsträgern, die die Erfolge ausmachten. Höhepunkte waren u. a. auch die Partnerstädteolympiaden in Pontoise, Glenrothes, Geleen und Alba, die zusätzlich zu den Trainingslagern und bilateralen Partnerstädtebegegnungen für unvergessene Erlebnisse sorgten.

Leider muss für das Ende der 80er vermeldet werden, dass unsere Kunstspringer um Ute Kleemann nach Sindelfingen wechselten. Schade um die lange und erfolgreiche Tradition, die 1989 zu Ende ging.


Meister Erfolge und Leistungsträger der 80er Jahre:

  • Sabine Albrecht (mehrfache Württembergische Jugendmeisterin 1 m- / 3 m-Brett, Mitglied der Länderauswahl, Baden-Württembergische Meisterin (Aktive) im-Brett 1988, vordere Plätze bei Süddeutschen und Deutschen Jugendmeisterschaften)

  • Monika Ruoff (mehrfache Württembergische Jugendmeisterin, Mitglied der Länderauswahl)

  • Ute Kleemann (mehrfache Baden-Württembergische und Deutsche Seniorenmeisterin 1 m- und 3 m-Brett)

  • Rainer Kleemann (mehrfacher Deutscher Seniorenmeister 1 m-, 3 m-Brett, Turm und Kombination)

  • Annerose Rieth (Württembergische Jahrgangsmeisterin 100 m und 200 m Brust 1980)

  • Silke Rubisch (Württembergische Meisterin AK 20- 400m Freistil 1989)

  • Michael Neidow (Württembergischer Jahrgangsmeister 200 m und 400 m Freistil 1988)

  • Gustav Jaiser (mehrfacher Baden-Württembergischer Seniorenmeister 50 m Schmetterling)

  • Günter Süssespeck (Deutscher Seniorenvizemeister 400 m Freistil 1980, 3. Platz Deutsche Seniorenmeisterschaften 200 m Freistil 1984, Baden-Württembergischer Seniorenmeister 400 m Freistil 1985)

  • Wasserball-Mannschaft: Meister A-Klasse 1980, Meister Bezirksliga 1981, Aufstieg in die Verbandsliga 1981 mit Roland Wagner Eberhard Kayser Klaus Wagner, Uwe Herzing, Harald Folberth, G.-D. Grau, Klaus Weber J.-E. Heilemann, Martin Hampe, Eckehard Möbius, Martin Sportschütz)

  • Weitere Leistungsträger Wasserball: Jens Müller Markus Seil, Christoph Rebmann, Bernd Rieth, Uwe Dannwolf

  • Weitere Leistungsträger Schwimmen: Heike Seehofer, Sigrid Rebmann, Christina Hörnlein, Michaela Krampl, Bettina Fritz, Sylvia Betzitza, Bernd Rieth, Michael Sprenger, Paul Hörnlein, Thomas Mooser, Roman Janda, Frank Knoblauch, Frank Dostal, Sibylle Rettenmaier, Heike Siemons

  • Weitere Leistungsträger Springen: Susanne Metsch, Martina Vogt

90er Jahre

Wer glaubte, die 80er wären hinsichtlich Vereinsklima und Teamgeist nicht mehr zu übertreffen gewesen, der sah sich schon recht bald getäuscht. Bei den Schwimmern konnte man in den 90ern innerhalb und außerhalb des Beckens regelrecht von einem „Dream Team“ sprechen. Ob Übungsleiter, ob Kampfrichter oder Schwimmerinnen und Schwimmer —eins greift nahtlos ins andere. Zum langjährigen Team stießen mit Petra Wengenroth für Jugendarbeit, Ralf Wengenroth für Presse und Rose Schaal für das Kampfrichterwesen neue Aktivposten hinzu. Diese drei haben wesentlich dazu beigetragen, dass die Jugendarbeit inkl. diverser Trainingslager (neuerdings auch für „Minis“) sowie die Kooperationen mit SVB Kindersport, Kindergärten und Grundschulen, die Darstellung der Aktivitäten und Erfolge der Schwimmabteilung in der Presse und last but not least die reibungslose Unterstützung unserer Schwimmerinnen und Schwimmer durch viele engagierte Kampfrichter – und ohne die wäre der Wettkampfbetrieb nun mal nicht möglich –erst so erfolgreich gestaltet werden konnte. Diesem tollen Team wurde auch seitens SVB und Stadt Anerkennung zu Teil und Annelore Rieth, Ernst Rieth, Wolfgang Rieth, Petra Wengenroth, Ralf Wengenroth, Michael Sprenger, Rose Schaal, Heike Siemons, Bettina Baltner und Günter Süssespeck wurde für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement geehrt.

Highlights der besonderen Art waren sicherlich die Freibadneueröffnung und die Partnerstadt-Olympiade 1995 sowie die Austragungen der Württ. Jahrgangsmeisterschaften (A+B-Jugend 1997, D+C-Jugend 1999) im Böblinger Freibad. Ferner sollte der Aufstieg der Herrenmannschaft (1998) und der Wiederaufstieg der Damenmannschaft (1999) in die Württembergliga erwähnt sein,genauso wie der regelmäßige Austausch mit unseren Freunden aus Geleen.

Kennzeichnend für die 90er war auch die ständig wachsende nationale und internationale Bedeutung der Seniorenwettkämpfe. War Schwimmen noch vor wenigen Jahren primär eine Wettkampfsportart die nur bis ca. Anfang 20 ausgeübt wurde, so änderte das sich signifikant.

Dem trugen auch die Verbände Rechnung und etablierten einen eigenen Bereich neben der Jugendklasse und der Offenen Klasse – die Masters. Auch in Böblingen etablierte sich eine ständig wachsende Mannschaft, die große Erfolge feiern konnte. Zu erwähnen ist hier stellvertretend Günter Süssespeck mit zwei 5. Plätzen über 400m Lagen und 5km Offenes Gewässer bei der Masters-WM 1996.
Aber auch Wehmutstropfen blieben nicht aus. Wechselten 1989 die Kunstspringer nach Sindelfingen, so löste sich mangels notwendiger Spielerdecke bzw. wegen fehlender Nachwuchsspieler die Wasserballmannschaft 1993 auf und wechselte nach Sindelfingen. Dabei hatte man erst 1991 den Wiederaufstieg in die Verbandsliga geschafft.

1998 gab es dann ein größeres „Stühlerücken“ im Abteilungsvorstand durch das Ausscheiden der langjährigen Vorstandsmitglieder Annelore und Wolfgang Rieth. Die Aufgaben wurden neu verteilt, und der Vorstand von 5 auf 7 Personen erweitert. Er setzte sich ab 1998 wie folgt zusammen: Abteilungsvorstand Günter Süssespeck (seit 1978 im Amt), Stellvertreter Gottfried Hubel (seit 1992 im Amt), Jugendleiterin Petra Wengenroth (seit 1990 im Amt) – sowie neu: für die Kasse Simone Schwarz, für den Übungs- und Wettkampfbetrieb Heike Siemons (ab 1999 ersetzt durch Daniel Wengenroth), für das Kampfrichterwesen und die Wettkampforganisation Rose Schaal, sowie für EDV und Meldewesen Peter Sprenger.

Waren es Anfang der 80er Jahre nur knapp über zehn Wettkampftermine pro Jahr an denen die Böblinger Schwimmer und Schwimmerinnen teilnahmen, so waren es in den 90ern bis zu mehr als 35 Wettkämpfe pro Jahr mit Böblinger Beteiligung. Dies alles war nur durch den schon mehrfach erwähnten Teamgeist zu organisieren und bewältigen. Waren es Anfang der 90er entweder Einzelerfolge oder Mannschaftserfolge die im Mittelpunkt standen, so waren es ab 1993/94 dann aus schwimmerischer Sicht die erfolgreichsten der Vereinsgeschichte mit sowohl Einzel- wie auch Mannschaftserfolgen. Dass die Nachwuchsarbeit dazu äußerst erfolgreich war, zeigte die mehrfache Zuteilung als Fördergruppe durch den Württembergischen Schwimmverband.

Meister, Erfolge und Leistungsträger in den 90er Jahren:

  • Wasserball-Mannschaft (Aufstieg in die Verbandsliga 1991 mit Roland Wagner, Harald Folberth, C.-D. Grau, J.-E. Heilemann, Roman Janda, lvo Koch, Frank Knoblauch, Boris Lauber, Jens Müller Bernd Rieth, Markus Seil, Thomas Mooser)

  • Diana Heß (Württembergische Jahrgangsmeisterin 800 m Freistil 1994, 100 m Freistil, 400 m Freistil, 800 m Freistil, 100 m Rücken 1996 und 100 m Rücken 1997, vordere Plätze bei Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften, vielfache Vereinsrekordhalterin)

  • Daniel Wengenroth (Württembergischer Jahrgangsmeister 400 m Freistil und 1.500 m Freistil 1994, vordere Plätze bei Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften, vielfacher Vereinsrekordhalter, sowie vielfacher Bad.-Württ. Mastersmeister und Deutscher Masters Vizemeister 1996 über 400m Freistil und 1500 m Freistil, sowie 1998 über 100 m Freistil)

  • Catrin Schimpf (Württembergische Jahrgangsmeisterin 50 m und 100 m Schmetterling 1991, 100 m und 200 m Schmetterling 1993, vordere Plätze bei Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften, 9. Platz Deutsche Jahrgangsbestenliste 100 m Schmetterling 1993, Teilnahme am Jugendländervergleichskampf 1994)

  • Melanie Reichner (Württembergische Jahrgangsmeisterin 50 m, 100 m und 200 m Rücken 1993, 50 m und 100 m Rücken 1994, Teilnehmerin Süddeutsche Jahrgangsmeisterschaften 1995)

  • Christian Troppert (Württembergischer Jahrgangsmeister 200 m Rücken 1993,
    100 m und 200 m Rücken 1994, 200 m Rücken 1995, Mitglied Länderauswahl/Teilnehmer am Jugendländervergleich)

  • Oliver Schaal (Württembergischer Jahrgangsmeister 100 m Schmetterling 1990 und 1991, mehrfach Teilnehmer an Südd. Jahrgangsmeisterschaften mit Top 10 Plätzen, Teilnehmer Deutsche Kurzbahnmeisterschaft i.d. Offenen Klasse 1997)

  • Daniel Geier (Württembergischer Jahrgangsmeisterster 50 m, 100 m Brust 1991)

  • Damenmannschaft (Aufstieg in die Württembergliga 1993 mit Bettina Baltner,
    Diana Heß, Kerstin Hubel, Silke Hubel, Kathrin Krause, Annerose Rieth, Sibylle
    Rettenmaier, Stefanie Schaal, Catrin Schimpf, Heike Siemons, Claudia Walz – Wiederaufstieg in die Württembergliga 1999 mit Alexia Schnell, Diana Heß, Nicole Fetzer, Bettina Baltner, Bianca Brexl, Helen Dussle, Claudia Hofmann-Scheidler, Corina Fetzer, Alexandra Ortmann, Anja Rösch, Christine Schilling, Anna Steimann)

  • Herrenmannschaft (Aufstieg in die Verbandsliga 1994 mit Daniel Wengenroth, Uwe Sonnentag, Christian Troppert, Daniel Geier, Oliver Schaal, Frank Dostal, Bernd Schuster Michael Sprenger, Günter Süssespeck – Aufstieg in die Württembergliga 1998 mit Daniel Wengenroth, Oliver Schaal, Jens Baumeister, Benjamin Brexl, Daniel Geier, Thomas Geier, Reinhardt Maier, Philipp Meyer, Sebastian Sander, Jürgen Schier und Christian Troppert)

  • Jugendmannschaften (Württ. Jugendmeister 4 x 100 m Freistil 1997 mit Jürgen Schier, Sebastian Strobach, Philipp Meyer und Benjamin Brexl, Württ. Jugendmeister 4 x 100 m Lagen 1997 mit Benjamin Brexl, Sebastian Sander, Philipp Meyer und Jürgen Schier, Württ. Jugendmeister 1997 4 x 50 m Lagen mit Tobias Kallfass, Tobias Protze, Matthäus Pencz und Matthew Martinez)

  • Matthew Martinez (Württ. Jahrgangsmeister 1997 50 m Rücken, 100 m Rücken und 200 m Rücken, Württ. Jahrgangsmeister 1998 50 m Rücken, 100 m Rücken und 200 m Lagen)

  • Matthäus Pencz (Württ. Jahrgangsmeister 1996 100 m Brust und 200 m Brust, Württ. Jahrgangsmeister 1997 200 m Brust)

  • Nicole Fetzer (Württ. Jahrgangsmeisterin 1996 100 m Brust)

  • Nataly Kreutter (Württ. Jahrgangsmeisterin 1999 50 m Freistil, 50 m Rücken und 50 m Schmetterling

  • Günter Süssespeck (5.Plätze über 400 m Lagen und 5km im Offenen Gewässer bei der Masters WM 1996, mehrfach 1. - 3. Plätze bei den Deutschen Mastersmeisterschaften, mehrere Top 10 Plätze bei den Masters Europameisterschaften 1993 und 1999, vielfacher Baden-Württembergischer Mastersmeister, mehrfacher Rekordhalter Württembergischer Altersklassenrekorde)

  • Claudia Hofmann-Scheidler (Deutsche Mastersmeisterschaften 1999 Vizemeisterin über 100 m und 200m Brust, 3. 50 m Brust, Top 10 Plätze bei der Masters EM 1999, mehrfache Baden-Württembergische Mastersmeisterin 1999)

  • Bettina Baltner (mehrfache Baden-Württembergische Mastersmeisterin über die Rückenstrecken)

  • Heike Siemons (Baden-Württembergische Mastersmeisterin 100 m Rücken 1994)

  • Damenstaffeln/Masters (Deutsche Mastersmeisterschaften 1997 3. Platz 4 x 50 m Brust mit Annerose Rieth, Petra Glüsenkamp, Heike Siemons und Agnes Pechmann, Baden-Württembergische Mastersmeister mit: Silke Rubisch, Bettina Fritz, Heike Siemons, Annerose Rieth, Sibylle Rettenmaier, Bettina Baltner, Heike Siemons, Silke Rieth, Barbara Rech, Simone Schwarz)

  • Herrenstaffel/Masters (Baden-Württembergische Mastersmeister 1994 mit: Uwe Sonnentag, Michael Sprenger, Günter Süssespeck, Bernd Schuster)

  • Weitere Leistungsträger im Schwimmen waren Roman Janda, Frank Knoblauch, Thomas Mooser, Janina Hetzel, Sarina Ebert, Björn Hettig

2000er Jahre

Für Kontinuität beim Start in das neue Jahrtausend war allein schon durch die überwiegend gleich gebliebenen Funktionsträger gesorgt. Lediglich Gottfried Hubel beendete seine achtjährige Tätigkeit als stellv. Abteilungseiter im Jahr 2000 und wurde durch die bereits dem Vorstand angehörigen Rose Schaal und Daniel Wengenroth ersetzt. Neu in den Vorstand kam 2002 als Elternvertreter Bernd Wellnitz (Funktion gab es nur bis 2006) und 2004 beendete Petra Wengenroth nach vierzehn sehr erfogreichen Jahren ihre Tätigkeit als Jugendleiterin – Nachfolgerin wurde Andrea Hardt-Wirtz.

Die Teilnahme an den verschiedensten Wettkämpfen wurde ebenfalls kontinuierlich weitergeführt. So waren es auf Meisterschaftsebene Kreismeisterschaften, Bezirksmeisterschaften, Württembergische bzw. Baden-Württembergischen Meisterschaften, Süddeutsche Meisterschaften, Deutsche Meisterschaften, Europa- und sogar Weltmeisterschaften. Bei den übrigen Wettkämpfen z.B. in Weil der Stadt, Dagersheim, Berkheim, Kirchheim, Ehningen und nicht zu vergessen in Herrenberg, wo die Böblinger mehrfach den "Herrenberg-Cup" gewannen. Ein regelmäßiger Austausch mit den Geleener Schwimmfreunden gehörte ebenso dazu wie die Partnerstädte-Olympiaden in Pontoise, Glenrothes und Krems. Weniger erfreulich war der mehr oder weniger "regelmäßige" Auf- und Abstieg unserer Damen- und Herrenmannschaft in bzw. aus der Württemberg-Liga bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMS). Ferner gab es regelmäßig die Trainingslager für die "Großen" und die "Minis". Auch als Ausrichter von Wettkämpfen trat die Schwimmabteilung in Erscheinung: Neben dem Böblinger Murkenbach-Pokal, der sich erfreulicherweise erfolgreich etabliert hat, war die Schwimmabteilung 2002 und 2008 Ausrichter der Württembergischen Jahrgangsmeisterschaften der D- und C-Jugend sowie für den Kindgerechten Wettkampf. Last, but not least richteten wir zum Abschluss des Jahrzehnts 2009 die DMS-Bezirksliga im Murkenbachhallenbad aus.

Stellvertretend für die sportlichen Highlights sei erwähnt, dass wir mit Nataly Kreutter und Laura Kienitz zwei überaus erfolgreiche Nachwuchsschwimmerinnen auf Bundesebene hatten, zum Teil mehr als zehn Böblinger Schwimmerinnen und Schwimmer den verschiedenen Kadern angehörten und mit Claudia Hofmann-Scheidler und Günter Süssespeck Deutsche Mastersmeister stellten. Claudia Hofmann-Scheidler war darüber hinaus noch zweifache Europameisterin der Masters. Im außersportlichen Bereich ist unsere mehrfache und erfolgreiche Teilnahme an der "Stadtputzede" zu erwähnen – auch hier zeigte sich die Schwimmabteilung mit Sportsgeist und sammelte in den Jahren 2002 und 2003 die meisten vollen Säcke.

Erfreulich war, dass auch das ehrenamtliche Engagement überall Anerkennung fand. So wurden Bettina Baltner, Rose Schaal, Simone Mayer, Petra Brexl, Daniel und Ralf Wengenroth, Peter und Michael Sprenger, Gottfried Hubel sowie Andrea Hardt-Wirtz von der SVB geehrt und Petra Wengenroth und Rose Schaal erhielten die Silberne Ehrenplakette der Stadt. Eine besondere Ehrung erhielt Abteilungsleiter Günter Süssespeck – er erhielt 2000 vom Ministerpräsidenten die Landesehrennadel, überreicht von Oberbürgermeister Vogelgsang im Rathaus. Ferner erhielt er 2002 vom Schwimmverband Württemberg die Silberne Ehrennadel. 2006 ging dann die "Ära Süssespeck", wie es die Zeitung formulierte, zu Ende.

Nach 31 Jahren im Vorstand, davon 28 Jahre als Abteilungsleiter, und nach 40 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit für die Schwimmabteilung kandidierte Günter Süssespeck nicht mehr für das Amt des Abteilungsleiters – neuer Abteilungsleiter wurde Daniel Wengenroth (in Personalunion auch Sportwart). Neu gewählt wurde auch Bettina Baltner als Jugendleiterin. Alle übrigen Funktionen blieben unverändert. Günter Süssespeck wurde von der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden gewählt und bleibt als Archivar im erweiterten Vorstand. 2008 gab es dann eine erneute Veränderung im Vorstand: Rose Schaal blieb zwar Stellvertreterin von Daniel Wengenroth, gab jedoch die Verantwortung für das Kampfrichterwesen an Jürgen Kienitz ab. Schon 2009 folgte ihm kommissarisch Thomas-Michael Winkel im Amt, da einige Schwimmerinnen und Schwimmer sowie Kampfrichter (u.a. auch Fam. Kienitz) leider nach Sindelfingen wechselten.

Meister, Erfolge und Leistungsträger 2000 - 2009:

  • Damen-Mannschaft (Wiederaufstieg in die Württemberg-Liga) 2001 mit: Nataly Kreutter, Alexia Schnell, Claudia Hofmann-Scheidler, Sarina Ebert, Corina Fetzer, Nicole Fetzer, Anja Rösch, Christine Schilling Cathrin Schimpf und Anna Steimann - 2006 mit: Kathrin Kallfass, Andrea Rebmann, Laura Kienitz, Simona Walker, Christine Walker, Silke Schier, Selina Kraus, Petra Teuber, Monika Teuber, Claudia Hofmann-Scheidler und Anja Rösch – 2008 mit: Petra Teuber, Monika Teuber, Mary-Ann Preuß, Laura Kienitz, Anja Rösch, Kathrin Kallfass, Kerstin Stenz, Jessica Schwarz, Claudia Hofmann-Scheidler, Selina Kraus – auf den Aufstieg wurde jedoch verzichtet
  • Herren-Mannschaft (Wiederaufstieg in die Württemberg-Liga) 2002 mit: Daniel Wengenroth, Christian Troppert, Jürgen Schier, Benjamin Brexl, Hans-Bernd Dürr, Thomas Ewald, Reinhardt Maier, Philipp Meyer, Matthäus Pencz, Tobias Protze und Sebastian Strobach – 2005 mit: Daniel Wengenroth, Christian Troppert, Jürgen Schier, Reinhardt Maier, Philipp Meyer, Tobias Protze, Fabian Protze, Olaf Kreis, Tobias Kallfass, Thomas Ewald, Daniel Geier und Steffen Sonnentag
  • Claudia Hofmann-Scheidler (vielfache Deutsche Mastersmeisterin, Masters WM Teilnehmerin 2000 mit „Top 10“ Plätzen, Masters-Europameisterin 2001 und 2003 über 50m Brust, vielfache jährliche Württembergische und Baden-Württembergische Mastersmeisterin im Einzel und mit den Staffeln)
  • Günter Süssespeck (vielfach 1.- 3. Plätze bei den Deutschen Masters-meisterschaften, Masters WM Teilnehmer 2000 und Masters EM Teilnehmer 2001 und 2009 – mit mehreren „Top 10“ Platzierungen, vielfacher jährlicher Württembergischer und Baden-Württembergischer Mastersmeister)
  • Daniel Wengenroth (Masters EM Teilnehmer 2001 - 8. 200m Freistil , vielfacher jährlicher Württembergischer und Baden-Württembergischer Mastersmeister im Einzel und mit den Staffeln)
  • Nataly Kreutter (mehrfache Württembergische und Süddeutsche Jahrgangsmeisterin, Teilnehmerin am Süddeutschen Ländervergleichskampf 2001, mehrfache Teilnehmerin an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften mit „Top 10“ Plätzen, Teilnehmerin an den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in der „Offenen Klasse“ 2003)
  • Laura Kienitz (6. bei der Deutschen Meisterschaft 2009 und Württembergische Meisterin in der „Offenen Klasse“ über 200m Brust, Württembergische Meisterin 2007 über 400m Freistil in der „Offenen Klasse“, 3. bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2008 über 200m Brust, Süddeutsche Jahrgangsmeisterin 2007 und 2008 über 200m Brust, sowie vielfache Württembergische Jahrgangsmeisterin)
  • Lena Hampe (Württembergischer Jahrgangsmeisterin 2004 über 100m Freistil)
  • Antonia Vogelgsang (Württembergischer Jahrgangsmeisterin 2002 über 50m Rücken)
  • Christian Troppert (mehrere Einzeltitel bei Württembergischen und Baden-Württembergischen Mastersmeisterschaften, vielfacher Württembergischer und Baden-Württembergischer Mastersmeister mit den Staffeln)
  • Anja Rösch (Württembergische Mastersmeisterin 2005 über 100m Schmetterling und 2008 über 100m Freistil, sowie vielfache Württembergische Mastersmeisterin mit den Staffeln)
  • Bettina Baltner (Württembergische Mastersmeisterin 2006 über 100m Lagen, Württembergische Mastersmeisterin 2007 über 50m und 100m Rücken, sowie vielfache Baden-Württembergische Mastersmeisterin mit den Staffeln)
  • Jürgen Schier (Baden-Württembergischer Mastersmeister 2005 über 50m Schmetterling, sowie mehrfacher Württembergischer und Baden-Württembergischer Mastersmeister mit den Staffeln)
  • Thomas Ewald (Baden-Württembergischer Mastersmeister 2006 über 100m Rücken, sowie mehrfacher Baden-Württembergischer Mastersmeister mit den Staffeln)
  • Philipp Meyer (Baden-Württembergischer Mastersmeister 2004 über 50m Brust, sowie vielfacher Württembergischer und Baden-Württembergischer Mastersmeister mit den Staffeln)
  • Catarina Adam (mehrfache Baden-Württembergische Mastersmeisterin im Einzel und in den Staffeln) • Sibylle Rettenmaier (Württembergische Mastersmeisterin 2005 über 50m Rücken und 100m Rücken, sowie vielfache Württembergische und Baden-Württembergische Mastersmeisterin mit den Staffeln)
  • Steffen Sonnentag (Württembergischer Mastersmeister 2006 über 50m Rücken, sowie mehrfacher Württembergischer und Baden-Württembergischer Mastersmeister mit den Staffeln)
  • Sandra Buchholz (Württembergische Mastersmeisterin 2009 über 50m Schmetterling, sowie mit der 4x50m Bruststaffel)
  • Sebastian Strobach (mehrfacher Württembergischer und Baden-Württembergischer Mastersmeister mit den Staffeln)
  • Tobias Kallfass (mehrfacher Württembergischer und Baden-Württembergischer Mastersmeister mit den Staffeln)
  • weitere Mastersmeisterschaften mit den Staffeln errangen: Andrea Hardt-Wirtz, Annerose Rieth, Simone Schwarz, Corina Fetzer, Wiebke Holz, Stefanie Hammer, Andre Kulzer, Daniel Geier, Olaf Kreis, Jaroslav Korolew und Petra Müller
  • weitere Leistungsträger waren: Leonard Renard, Christoph Zegledi, Björn Hettig, Bernd Liebendörfer und Luisa Hoffmann Vicente

    Bemerkung: Durch die Vielzahl der Erfolge konnten nicht alle Platzierungen der Sportler aufgeführt werden. Obige Liste enthält primär die höchstrangigen Erfolge der einzelnen SportlerInnen, wobei nur Erfolge auf Verbandsebene und höher berücksichtigt wurden.

2010 - 2017

Chronik Schwimmabteilung  2010 – 2017 / Update 11/2017

Aus Sicht der Schwimmabteilung waren die 2010er Jahre vor allem geprägt durch den jährlich stattfindenden Murkenbach-Pokal der sich immer mehr zu einem Baden-Württembergischen Schwimmevent entwickelt hat und teilweise bis zu fast 2000 Starts verzeichnete, sowie wie auch schon in der Vergangenheit durch die Trainingslager der „Kleinen“ (schon viele Jahre in Mosbach zu Hause) und der „Großen“. Als neue Konstante hat sich seit 2012 der Flugfeldlauf etabliert – eine Veranstaltung bei der sich alle Schwimmer außerhalb der sonst gewohnten Umgebung zu sportlicher Aktivität treffen. Besonders zu erwähnen sind auch die gesellschaftlichen Engagements der Schwimmabteilung, so im Rahmen der Aktion „Schwimmen – ich lern‘s“ (gemeinsam mit der Bürgerstiftung) mit der dem hohen Prozentsatz an Nichtschwimmern im Grundschulalter entgegengewirkt werden soll oder die Unterstützung geistig behinderter Menschen um sich für die „Special Olympics“ vorzubereiten und ebenso die Initiative (gemeinsam mit den Stadtwerken) Flüchtlingskindern das Schwimmen beizubringen.  

2012 waren die Württ. Jahrgangsmeisterschaften der C-E Jugend ein Ereignis, welches auch über die Grenzen Böblingens hinaus Beachtung fand und das anlässlich des 60jährigen Abteilungsjubiläums von der Schwimmabteilung im Böblinger Freibad ausgerichtet wurde. Dies zeigte sich auch dadurch, dass der Deutsche Schwimmverband im Rahmen seiner Jubiläumstour anlässlich des 125jährigen Verbandsbestehens bei der Veranstaltung zu Gast war. Aufgrund des großen Erfolgs war die Schwimmabteilung 2015 dann erneut Ausrichter der Württ. Jahrgangsmeisterschaften – diesmal für die B-Jugend/A-Jugend und Junioren.

2017 war Böblingen dann zum 3. Mal nach 1978 und 1995 Gastgeber der Partnerstadt-Olympiade. Die teilnehmenden Schwimmerinnen und Schwimmern absolvierten an den drei Wettkampftagen insgesamt fast 1000 Starts über die Einzelstrecken und in den Staffeln im Böblinger Freibad. Um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen waren dazu ca. 60 Helfer der Schwimmabteilung im Einsatz. Getoppt wurde die Partnerstadt-Olympiade dann im Herbst 2017 bei den Bezirksmeisterschaften der Jahrgänge 2005 und jünger. Rund 270 Aktive hatten den Weg in jedem der vier Abschnitte nach Böblingen gefunden um an den beiden Tagen ca. 2.000 Starts zu absolvieren. 

Aus rein sportlicher Sicht waren in den 2010er Jahren sicherlich die Einzelmedaillen von Claudia Hofmann-Scheidler (2. 100m Brust  2011 und 3. 100m Brust 2012), Günter Süssespeck (3. 5km Freiwasser 2010) und Daniel Wengenroth (2. 200m Freistil und 3. 50m Rücken/100m Rücken  2013 sowie jeweils 2. 200m Freistil/100m Rücken 2016) bei Deutschen Mastersmeisterschaften die größten Erfolge.

2013 gab es im Abteilungsvorstand einen Wechsel – Bettina Baltner-Strobach gab das Amt des Jugendleiters nach 8 erfolgreichen Jahren an Martin Hoffmann Vicente, einen erfolgreichen Schwimmer der ersten Mannschaft, weiter. Darüber hinaus wurde ein Jugendbeirat etabliert.

Dass sich unsere aktiven Schwimmer in den Verein einbringen zeigte sich auch in den 2010er Jahren – wie auch schon in der Vergangenheit erklärten sich immer wieder Schwimmer und Schwimmerinnen der ersten Wettkampfmannschaft bereit als Co-Trainer den Trainingsbetrieb der anderen Mannschaften zu unterstützen. Dieses Engagement der aktiven Wettkampfschwimmer ist eines der Fundamente der erfolgreichen Vereinsarbeit der Schwimmabteilung und unterscheidet sich hierbei von vielen anderen Schwimmvereinen.

2015 war dann das Jahr eines Abschieds bzw. Neuanfangs. Am 1.April wurde der Hallenanbau am Murkenbach-Bad eingeweiht und das Galgenberg-Bad das fast 60 Jahre unser Winterdomizil war gehörte der Vergangenheit an.

Erwähnenswert sind auch zwei besondere Jubiläen. Zum einen gewann Daniel Wengenroth 2015 zum 25. Mal in Folge den Titel des Vereinsmeisters, eine bislang einmalige Serie  – zum anderen konnte Günter Süssespeck 2016 auf 50 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit für die Schwimmabteilung/die SVB zurückblicken, dafür erhielt er vom Württ. Schwimmverband die Ehrennadel in Gold.

Bleibt schlussendlich zu erwähnen, dass Simone Mayer, Daniel Wengenroth und Peter Sprenger  von der Stadt Böblingen mit der „Silbernen Ehrenplakette“ für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet wurden. Seitens der SVB erhielt Daniel Wengenroth die Verdienstnadel in Gold, sowie Rose Schaal, Bettina Baltner-Strobach, Wolfgang Rieth und Günter Süssespeck erhielten die Verdienstnadel in „Gold mit Kranz“ (> 25 Jahre Ehrenamt).  

Meister, Erfolge und Leistungsträger 2010 - 2017

  • Claudia Hofmann-Scheidler (mehrfache Medaillengewinnerin bei Deutschen Masters- Meisterschaften 2010/2011, vielfache ( z.T. auch vielfach jährliche)  Württ./Bad.-Württ. Mastersmeisterin im Einzel und mit den Staffeln)
  • Günter Süssespeck (3. Platz bei den Deutschen Masters-Freiwassermeisterschaften 2010, Masters EM Teilnehmer 2011 mit mehreren Top 10 Platzierungen, vielfacher Bad.-Württ. Mastersmeister)
  • Daniel Wengenroth (mehrfacher Medaillengewinner bei den Deutschen Masters- Meisterschaften 2013 und 2016 im Einzel und mit der 4x 50m Bruststaffel 2013, vielfacher jährlicher  Württ./Bad.-Württ. Mastersmeister im Einzel und mit den Staffeln)
  • Kathrin Kallfass (vielfache Württ./Bad.-Württ. Mastersmeisterin im Einzel und mit den Staffeln)
  • Kerstin Stenz (vielfache Württ./Bad.-Württ. Mastersmeisterin im Einzel und mit den Staffeln)
  • Timo Kaiser (3. mit der  4x50m Bruststaffel bei den Deutschen Mastersmeisterschaften 2013,  Württ. Mastersmeister 2013 mit der Staffel)
  • Tobias Kallfass (3. mit der  4x50m Bruststaffel bei den Deutschen Mastersmeisterschaften 2013, mehrfacher Württ./Bad.-Württ. Mastersmeister im Einzel und mit den Staffeln)
  • Christian Troppert (3. mit der  4x50m Bruststaffel bei den Deutschen Mastersmeisterschaften 2013, mehrfacher Württ./Bad.-Württ. Mastersmeister im Einzel und mit den Staffeln)
  • Anja Rösch (vielfache Württ./Bad.-Württ. Mastersmeisterin im Einzel und mit den Staffeln)
  • Fabian Protze (mehrfacher Württ./Bad.-Württ. Mastersmeister im Einzel und mit den Staffeln)
  • Philipp Meyer (mehrfacher Württ./Bad.-Württ. Mastersmeister im Einzel und mit den Staffeln)
  • Sibylle Rettenmaier (vielfache Württ./Bad.-Württ. Mastersmeisterin im Einzel und mit den Staffeln)
  • Miriam Mehl (mehrfach Württ /Bad.-Württ Mastersmeisterin im Einzel und mit den Staffeln)
  • Luisa Hofmann Vicente (Württ. Mastersmeisterin 2017 über 100m Rücken sowie  3x Württ. Staffelmeisterin der Junioren 2015/2016
  • Bad.-Württ. bzw. Württ. Mastersmeisterschaften mit den Staffeln errangen: Sandra Buchholz, Bettina Strobach, Sebastian Strobach, Steffen Sonnentag, Reinhard Scheidler, Karsten Berger, Robin Neumann und Martin Hofmann Vicente   
  • Württ. Staffel-Meister männlich, weiblich und mixed bei den Juniorinnen bzw. Junioren wurden 2015/2016  Anja Lehner (4x), Jessica Süssespeck (3x), Melanie Winkel (3x), Robin Neumann (2x), Karsten Berger (2x), Oliver Mitschang (2x) und Chiara Sterk (1x) – sowie 2017 bei den Juniorinnen  über 4x100m Lagen Esther Tillmann, Vanessa Langstein, Tatjana Nedic und Chiara Sterk.   
  • Tatjana Nedic (Württ. Jahrgangsmeisterin 2016 über 200m Schmetterling und 2017 2x über 50m Schmetterling – 50m Bahn und 25m Kurzbahn)
  • Mirela Nedic (Württ. Jahrgangsmeisterin 2017 25m Kurzbahn über 100m Lagen)
  • Charlotte Leichsenring (Württ. Jahrgangsmeisterin 2017 über 50m Rücken, 100m Rücken und 100m Freistil)
  • weitere Leistungsträger waren: Yannick Geywitz und Carlos Bergfort bei den Jugendlichen sowie Thomas Winkel bei den Masters.

Bemerkung: Durch die Vielzahl der Erfolge konnten nicht alle Platzierungen der Sportler  aufgeführt werden. Obige Liste enthält primär die höchstrangigen Erfolge der einzelnen SportlerInnen, wobei nur Erfolge auf Verbandsebene und höher berücksichtigt wurden.