März
Am vergangenen Wochenende zeigte sich vor allem der Nachwuchs beim ISSC in Sindelfingen besonders stark: Die meisten Titel holte mit Jana Leber (Jg. 2015) eine der Jüngsten. Sie wurde Erste über die 50, 100 und 200 Meter Rücken. Über die 50 Meter Kraul und 200 Meter Lagen landete sie auf dem vierten Platz. Damit qualifizierte sie sich fürs Finale über die 50 Meter Rücken, wo sie auf dem siebten Platz landete. Ebenso ins Finale schaffte es Leni Roos (Jg. 2012) über die 100 Meter Rücken und belegte den achten Platz. Lissi Müller (Jg. 2015) wurde Dritte über die 200 Meter Rücken, Sophie Tempel (Jg. 2017) holte Silber über die 50 und 100 Meter Rücken. Edwin Weber (Jg. 2016) gewann Bronze über die 50 Meter Brust, Karl Saxstetter (Jg. 2017) verpasste über die 50 und 100 Meter Rücken knapp das Treppchen und landete auf dem vierten Platz. Bei den Älteren belegte Bruno Conrad (Jg. 2009) über 200 Meter Rücken den vierten Platz. Janka Riedel (Jg. 2002) qualifizierte sich über 100 Meter Brust fürs Finale und landete auf dem fünften Platz.
Martin Hoffmann Vicente, Trainer der ersten Wettkampfmannschaft, sagt: „Ich denke, ich spreche für alle Trainer, wenn ich sage, dass wir für den ersten Wettkampf auf der Langbahn sehr zufrieden sind mit den Ergebnissen.“ Beinahe jeder habe eine neue Bestzeit setzen können – und das ohne, dass die Böblinger:innen auf der Langbahn trainiert haben. Besonders stolz ist er auf die vielen Qualifikationen für anstehende Wettkämpfe wie die Württembergischen, Baden-Württembergischen und Süddeutschen Meisterschaften.
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Die Böblinger Schwimmer sind Mitte März in Bad Cannstatt bei den Württembergischen Masters-Meisterschaften und den Deutschen Masters-Meisterschaften der Langen Strecken in Wolfsburg gestartet. Besonders erfolgreich waren die Masters dabei bei den Württembergischen in Cannstatt, wo sie insgesamt 19 Mal Gold holten. Die meisten Siege strichen dabei Claudia Hofmann-Scheidler und Michael Kugel ein. Hofmann-Scheidler wurde sechs Mal Württembergische Meisterin, darunter über 100 Meter Schmetterling, Rücken und Lagen – und musste sich lediglich auf drei Strecken geschlagen geben. Kugel wurde Württembergischer Meister über je 50 und 100 Meter Brust sowie Kraul und die 100 Meter Lagen. Ebenso über württembergische Titel freuen durften sich Richard Dengel über die 50 und 100 Meter Rücken sowie Anna Becker über die 100 Meter Schmetterling. Doch nicht nur im Einzel, auch in der Mannschaft überzeugten die Böblinger und gewannen in verschiedensten Besetzungen vier ihrer fünf Staffelstarts.
Ein besonderes Pensum absolvierte Thomas Treutler, der an beiden Wettkampforten startete. Am Samstag trat er in Wolfsburg über die langen Distanzen an und belegte über 800 und 1500 Meter Kraul die Plätze sieben und zwölf. Ebenfalls in Wolfsburg am Start waren Nadine Bögle und Janka Riedel. Riedel sicherte sich dabei eine Bronzemedaille über 200 Meter Brust, Bögle belegte unter großer Konkurrenz einen neunten Platz über die 800 Meter Kraul. Am Sonntag auf der Kurzbahn in Stuttgart lief es für Treutler deutlich besser: Dort holte er drei Medaillen – Gold über 100 Meter Schmetterling, Silber über 100 Meter Rücken und Bronze über 100 Meter Lagen.
von Chiara Sterk
Februar
Masters-Schwimmerin Claudia Hofmann-Scheidler hat auch in diesem Jahr erfolgreich am Ice-Cup sowie an den Deutschen Meisterschaften im Eisschwimmen teilgenommen. In der Gesamtwertung des Ice-Cups belegte sie den vierten Platz unter 96 Teilnehmerinnen. Die vier Wettkämpfe der Serie fanden zwischen November und Februar an verschiedenen Orten in Deutschland statt – unter anderem in Langenhagen bei Hannover, im bayerischen Burghausen an der österreichischen Grenze, in Veitsbronn bei Fürth sowie in Neuhermsdorf im sächsischen Erzgebirge. Claudia startete über mehrere Strecken zwischen 50 und 250 Metern bei Wassertemperaturen von 0,5 bis 5,4 Grad Celsius.
Besonders erfolgreich verliefen für sie die Deutschen Meisterschaften im Eisschwimmen, die sogenannten Zollhaus Open in Neuhermsdorf und gleichzeitig das Finale des Ice-Cups. Dort gewann Claudia gleich fünf Goldmedaillen: Über 50 und 100 Meter Freistil sowie über 50 und 100 Meter Brust und 50 Meter Schmetterling schlug sie jeweils als Erste an.
Eine weitere Strecke ließ sie aus: „Die 250 Meter musste ich auslassen – mit nur 45 Minuten Pause wäre das zu knapp gewesen.“
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Den diesjährigen Murkenbachpokal haben die Schwimmerinnen und Schwimmer der SV Böblingen erneut souverän gewonnen. Mit insgesamt rund 2600 Punkten und einem letztendlichen Vorsprung von fast 1200 Punkten auf den Zweitplatzierten VfL Sindelfingen, lag die SV Böblingen schon früh deutlich vorn.
Besonders starke Leistungen zeigten unter anderem Jana Leber (Jg. 2015), Leni Roos (Jg. 2012), Fran Cicek (Jg. 2012), Luisa Günther (Jg. 2011), Elea Neubauer (Jg. 2011), Felix Sass (Jg. 2011) und Greta Laabs (Jg. 2010). Jana Leber steigerte sich über 200 Meter Rücken um beachtliche zehn Sekunden. Luisa Günther unterbot ihre Bestzeit über 400 Meter Kraul um rund 20 Sekunden. Ebenfalls deutliche Fortschritte zeigten Leni Roos, Fran Cicek, Elea Neubauer und Felix Sass, die ihre Zeiten über 200 Meter Kraul jeweils um etwa 20 Sekunden verbesserten. Greta Laabs schwamm ebenfalls rund zehn Sekunden schneller über die 200 Meter Kraul als zuvor.
von Chiara Sterk
Januar
Beim ersten Wettkampf im neuen Jahr, den Bezirksmeisterschaften in Stuttgart, waren die beiden Nachwuchstalente Jana Leber und Lissy Müller (Jg. 2015) am erfolgreichsten. Jana Leber wurde Dritte über 50 Meter Rücken; über die 50 Meter Brust sowie die 100 Meter Rücken und Brust verpasste sie knapp das Treppchen und belegte den vierten Platz. Lissi Müller holte Gold über die 50 Meter Rücken, über 100 Meter Rücken belegte sie zudem Platz zwei.
von Chiara Sterk
Dezember
Von den älteren Schwimmer:innen schwamm am gleichen Wochenende je eine Mannschaft von den Frauen und den Männern bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in der Württemberg-Liga (DMS). Die Frauen verpassten knapp das Treppchen und landeten auf dem vierten Platz, die Männer belegten den siebten Platz. Trainer Martin Hoffmann Vicente freut sich, dass der Saisonhöhepunkt geglückt ist und seine Mannschaften die Liga halten konnten - sowohl die Frauen-, als auch die Männermannschaft bleiben in der Württembergliga. "Trotz Krankheitswelle haben wir es geschafft, an die Leistungen der Vorjahre anzuknüpfen und uns fest in der Württembergliga zu etablieren."
Am zweiten Dezemberwochenende trat eine Mannschaft der jüngeren Schwimmerinnen der SVB bei den Jugendmannschaftsmeisterschaften (JMM) in Bad Cannstatt an und belegte dort einen soliden siebten Platz unter allen Teams. Trainer Carlos Bergfort zeigte sich zufrieden mit der Platzierung – besonders, da diesmal ein sehr junges Team am Start war. „Besonders wichtig ist aber, dass die Mädels viel Spaß dabei hatten“, sagt Bergfort. „Bei einem Mannschaftswettkampf ist der Ansporn noch einmal größer, weil man nicht nur für sich selbst schwimmt.“
Am ersten Dezemberwochenende fanden der alljährliche Vierkampf sowie die Vereinsmeisterschaften der Böblinger Schwimmabteilung statt. Bruno Conrad (Jg. 2009) und Janka Riedel (Jg. 2002) gewannen beide Wettkämpfe – wobei Bruno erneut mehrere neue Vereinsrekorde setzte. Bereits im Vierkampf blieb er über 50 Meter Schmetterling erstmals unter 27 Sekunden. Tags darauf knackte er bei den Vereinsmeisterschaften weitere Bestmarken: Als erster SVB-Schwimmer überhaupt schwamm er die 100 Meter Rücken in unter einer Minute. Zudem erreichte er über 100 Meter Lagen eine Spitzenzeit, die seit 29 Jahren niemand mehr unterbieten konnte.
Für die meisten Athletinnen und Athleten war dies der letzte Wettkampf im Jahr – abgesehen von jenen, die sich noch für die Jahrgangs- oder Jugendmannschaftsmeisterschaften qualifiziert haben. Abgerundet wurde das Wochenende durch die traditionelle SVB-Weihnachtsfeier, bei der gemeinsam gegessen, gespielt und auf ein erfolgreiches Schwimmjahr zurückgeblickt wurde.
von Chiara Sterk
November
Beim Plieninger Adventsschwimmfest am letzten November-Wochenende haben die Böblinger Schwimmer:innen wieder fleißig Medaillen gesammelt. Am meisten aufs Treppchen klettern durften Jana Leber (Jg. 2015), Luna Johrden (Jg, 2014), Vincent Jakob (Jg. 2014), Edwin Weber (Jg, 2016) und Jannis Schmidt (Jg. 2012). Jana wurde Erste über die 50 Meter Rücken und Kraul und in der Mehrkampf-Wertung, Luna wurde Zweite über die 50 Meter Schmetterling und Brust. Vincent schlug über die 25 Meter Rückenbeine als Erster an, über die 50 und 100 Meter Rücken wurde er Zweiter, ebenso über die 100 Meter Rücken und in der Mehrkampf-Wertung. Edwin gewann über 50 Meter Brust. Jannis belegte den ersten Platz über die 50 Meter Rücken und Brust.
Das wahre Highlight des Wettkampfes aber ist jedes Jahr die Kleiderstaffel – bei der die Kinder mit Tshirt, Socken, Handschuhen und Nikolausmütze schwimmen und die Kleider während der Staffel aus- und der nächste wieder anziehen. Die Mannschaft aus Jana, Luna, Vincent und Sophie Hilal (Jg. 2015) belegte dabei den zweiten Platz. Die beiden Mannschaften von Ella Eisele, Luisa Ludwig, Nana Höckner (Jg. 2018) und Maximilian Saxstetter (Jg. 2019) verpassten das Treppchen ganz knapp und landeten auf dem vierten Platz – ebenso wie die von Aaron Walter, Pia Loose, Jette Feichtinger (Jg. 2015) und Leia Ludwig (Jg. 2014).
Am letzten Wochenende im November ist Richard Dengel (Jg. 1976) bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters in Essen gestartet. Über die 50 und 100 Meter Rücken sowie über die 100 Meter Kraul landete er unter den besten zehn Schwimmern seiner Altersklassen, darunter am besten über die 100 Meter Rücken auf Platz sechs.
Mitte November sind die Nachwuchs- und Wettkampfgruppen des Böblinger Schwimmvereins beim Internationalen Feuerbacher Kurzbahnmeeting sowie beim Internationalen Feuerbacher Herbstschwimmen auf der Langbahn gestartet. Auf der Kurzbahn sammelten Olivia Thomas (Jg. 2016), Jovan Mikerevic (Jg. 2008), Nadine Bögle und Janka Riedel (beide Jg. 2002) fleißig Podestplätze – Spitzenreiterin war Janka mit den meisten Goldmedaillen. Olivia wurde Erste über 50 Meter Kraul, Zweite über 50 Meter Schmetterling und Dritte über 200 Meter Brust. Jovan holte Silber über 100 Meter Kraul sowie Bronze über 50 Meter Schmetterling und 100 Meter Lagen. Nadine gewann Silber über 200 Meter Rücken und belegte dritte Plätze über 50 Meter Brust und 200 Meter Kraul. Janka schlug über 100 und 200 Meter Brust sowie über 100 Meter Schmetterling als Erste an; über 200 Meter Schmetterling wurde sie Zweite.
Greta Laabs (Jg. 2010), Bruno Conrad (Jg. 2009) und Alexandra Gehlen (Jg. 2008) starteten an diesem Wochenende sowohl beim Kurzbahnmeeting als auch auf der Langbahn. Auf der kurzen Distanz überzeugten sie mit Podestplätzen: Greta gewann Silber über 50 Meter Brust, Bruno holte Gold über 50 Meter Rücken sowie 100 Meter Schmetterling, und Alexandra sicherte sich Silber über 50 Meter Brust und Bronze über 100 Meter Lagen.
Auf der Langbahn setzten die drei noch einmal starke Akzente – und qualifizierten sich direkt für mehrere Wettkämpfe im nächsten Jahr ohne spezifisches Langbahntraining. Bruno gewann Gold über 50 Meter Kraul sowie über 50 und 100 Meter Rücken und holte Silber über 200 Meter Rücken. Damit qualifizierte er sich über alle drei Rückenstrecken für die Baden-Württembergischen Meisterschaften sowie über 50 und 100 Meter Rücken und 50 Meter Kraul für die Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften. Greta belegte über 200 Meter Brust zwar „nur“ Platz neun, schwamm aber schnell genug für die Baden-Württembergischen Meisterschaften. Alexandra stellte über 50 Meter Brust eine neue Bestzeit auf und qualifizierte sich damit sowohl für die Baden-Württembergischen als auch für die Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften.
Trainer Oliver Mitschang zeigt sich sehr zufrieden mit den Leistungen. „Das Experiment, während der Kurzbahn-Saison einen Wettkampf auf der Langbahn zu besuchen, ist gelungen – das wollen wir nächstes Jahr auf jeden Fall wiederholen“, betont er. Gerade weil die Umstellung ohne gezieltes Langbahntraining schwierig sei, freue er sich umso mehr über die starken Zeiten: „Trotz der Bedingungen haben es einige geschafft, sich auf der Langbahn sogar deutlich zu verbessern.“
Anfang November war der Böblinger Schwimm-Nachwuchs zudem bei den Regionalmeisterschaften des Bezirks Mittlerer Neckar in Stuttgart-Feuerbach am Start. Am erfolgreichsten waren dabei die beiden Nachwuchs-Schwimmerinnen Sophia Schumann (Jg. 2013), Jana Leber, Lissi Müller (beide Jg, 2015), Olivia Thomas (Jg. 2016) und Sophie Tempel sowie Emil Baier und Karl Saxstetter (alle Jg. 2017), die allesamt Regionalmeister-Titel mit nach Hause brachten. Sophia wurde in der Mehrkampfwertung über Brust Erste. Jana gewann den Mehrkampf in Brust und Kraul und belegte unter anderem in Kraul den ersten Platz. Lissi setzte sich in der Kombi aus Delfin und Kraul in ihrer Altersklasse durch. Bei den meisten Kraul-Strecken lag sie hinter Jana, aber in Kraulbeinen trumphierte sie. Außerdem schlug sie in Kraul als Erste an. Olivia holte wie auch Lissi in ihrer Altersklasse den Titel im Mehrkampf über Delfin und Kraul. Olivia und Emil gewannen den Mehrkampf in Brust und Rücken, Karl den in Brust und Kraul.
Beim Internationalen Herbstmeeting in Mühlacker Anfang November sammelten die Böblinger Schwimmer:innen mehr als 30 Medaillen. Besonders stark präsentierte sich Bruno Conrad (Jg. 2009), der über 200 Meter Lagen seinen bereits vierten Vereinsrekord aufstellte – seinen inzwischen vierten Vereinsrekord nach den drei Rückenstrecken. Er verbesserte sich um ganze 20 Sekunden und gewann das Rennen. Über die 100 Meter Rücken wurde er außerdem Zweiter, über 200 Meter Kraul Dritter.
Ebenfalls in bester Form zeigte sich Jovan Mikerevic (Jg. 2008), der gleich fünfmal auf dem Podest stand: Er holte Silber über 100 Meter Rücken und Schmetterling sowie 200 Meter Lagen, dazu Bronze über 100 und 200 Meter Kraul. Greta Laabs (Jg. 2010) überzeugte in den Brustdisziplinen und sicherte sich Silber über 200 Meter Brust sowie Bronze über 50 und 200 Meter Brust und 50 Meter Kraul. Zudem gewann die Kraul-Staffel von Bruno, Jovan, Greta und Alexandra Gehlen den zweiten Platz.
16 Kinder aus den Nachwuchsgruppen und fünf Betreuer:innen verbrachten in den Herbstferien das alljährliche Mini-Lager, das Trainingslager der jüngsten Schwimmer:innen, in Mosbach. Trotz des kühlen Herbstwetters starteten die Tage mit einer Laufeinheit zum Hallenbad, gefolgt von einem kurzen Kraftteil und der täglichen Schwimmeinheit. Am Nachmittag stand ein abwechslungsreiches Programm auf dem Plan: ein Stadtspiel zum Entdecken der Mosbacher Innenstadt, ausgiebiges Spielen und Toben am Bach und in den Pfützen rund um die Jugendherberge sowie das Schnitzen eines eigenen Halloween-Kürbisses. Ein besonderes Highlight war der Ausflug ins Indoor-Spieleparadies mit großen Hüpfburgen.
von Chiara Sterk